Beschreibung
Unternehmen, die im internationalen Handel tätig sind, schließen regelmäßig Verträge ab – mit weitreichenden Konsequenzen. Eine präzise Vertragsgestaltung entscheidet nicht nur über den reibungslosen Ablauf von Ein- und Ausfuhrverfahren, sondern auch über steuerliche und rechtliche Risiken. Neben dem Zoll- und Umsatzsteuerrecht müssen Unternehmen export- und importbezogene Beschränkungen im Außenwirtschaftsrecht einhalten. Zudem sind anwendbares Recht, Gerichtsstand und Haftungsregelungen essenzielle Bestandteile eines sicheren Vertragswerks. Dieses Seminar vermittelt praxisnahe Lösungen, um rechtliche Stolperfallen zu vermeiden, Risiken zu minimieren und Verträge effizient zu gestalten.
Zielsetzung
Die Teilnehmer lernen die wesentlichen Vertragsbestandteile von Export- und Importverträgen kennen und erkennen, welche Fallstricke und Fehler zu vermeiden sind. Es werden Empfehlungen zur Ausgestaltung von Verträgen sowie die rechtlichen Grundlagen vorgestellt.
Allgemeines zur Vertragsgestaltung
- Exportangebote, Anwendbares Recht, Gerichtsstand
- Fallstricke des deutschen Rechts
- UN-Kaufrecht, Schiedsgerichtsbarkeit
- Eigentumsvorbehalt im Ausland, Allgemeine Geschäftsbedingungen
- Haftungsbegrenzung, Währungsvereinbarung
- US-Recht und „Local Law“
Verträge mit Arbeitnehmern
- Rechtschutzversicherung, Haftpflichtversicherung
- Haftungsfreistellung, Fortbildung
Verträge und Umsatzsteuer
- Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen, Steuerfreie Ausfuhren
- Lieferbedingung DDP
- Reihen- und Dreiecksgeschäfte
Einfuhrverträge
- Einfuhrverbote nach Art. Artikel 3g VO (EU) 833/ 2014
- Zollwert und Zolltarifnummer, Einfuhrabgabenbescheide
- Warenursprung und Zollpräferenzen bei der Einfuhr
- CBAM
Ausfuhrverträge
- Zuständige Zollstelle, Ausfuhrbegleitdokument, Ausgangsvermerk
- Zollpräferenzen bei der Ausfuhr
- Rechnungen, Pro-Forma-Rechnungen
- No Russia Klausel nach Artikel 12 g VO (EU) 833/ 2014
- Exportkontrollklauseln; Vorbehalte Genehmigungspflichten und Embargoverschärfungen
Exkurs: Verträge mit Tochtergesellschaften
- Einhaltung von EU-Regelungen nach Artikel 12 gb VO (EU) 833/ 2014
Durchführungsgarantie bedeutet, dass das Seminar auch mit nur einem Teilnehmer durchgeführt werden würde. Der Vertrag über die Buchung des Online-Seminars wird mit Zusendung der Anmeldebestätigung verbindlich. Die Rechnung wird nach Durchführung des Online-Seminars zugestellt. Bei Rücktritt bis 7 Tage vor Seminarbeginn erheben wir eine Bearbeitungsgebühr von € 20, erfolgt die Abmeldung später, so sind 90% der Seminargebühr zu entrichten. Die Vertretung gemeldeter Teilnehmer ist selbstverständlich möglich. Sollten wir das Seminar aufgrund von Krankheit des Referenten oder aus anderen wichtigen Gründen absagen müssen, werden Sie rechtzeitig informiert. In diesem Fall entstehen Ihnen keine Kosten. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden. Gerichtsstand ist Kassel.
pro Teilnehmer € 178,00 – Umsatzsteuerbefreit nach § 4 Nr. 21a), bb) UStG
Sie erhalten per E-Mail vorab praxisgerechte und gut verständliche Seminarunterlagen. Ihr Teilnahmezertifikat erhalten Sie nach Durchführung des Online-Seminars mit der Rechnung per E-Mail.